Nah am Rheinfall wird es für Schiffe zu gefährlich

Per sofort gibt es keine Bootsfahrten mehr zum Rheinfallfelsen. Grund ist der steigende Wasserpegel.

Ein Ausflugsboot steuert vom Felsen unterhalb des Rheinfalls weg. Bild: Marc Dahinden

Ein Ausflugsboot steuert vom Felsen unterhalb des Rheinfalls weg. Bild: Marc Dahinden

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Das viele Schmelzwasser und der anhaltende Regen in der Ostschweiz in den letzten Tagen sorgte für viel Wasser im Rhein. Offenbar für zu viel. Wie der «Landbote» meldet, musste die Rundfahrt zum Rheinfallfelsen per sofort eingestellt werden. Die für den Bootsverkehr zuständige Werner Mändli AG habe dies am Donnerstag auf ihrer Website mitgeteilt.

Das Zürcher Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) meldet Gefahrenstufe 2 bei Neuhausen. Dies heisst zwar lediglich mässige Gefahr, doch der Pegel steigt tendenziell noch weiter. Die Wassermenge hat den langjährigen Durchschnittswert um mehr als das Doppelte überschritten. Letztmals wurden solche Werte vor drei Jahren erreicht, ebenfalls im Juni, als pro Sekunde über 900 Kubikmeter Wasser den Rheinfall hinabstürzten. Gegenwärtig sind es 775 Kubikmeter.

Alle übrigen Schifffahrten am Rheinfall und auf dem Rhein finden nach Fahrplan statt. Die Werner Mändli AG will wieder informieren, sobald sich die «Wassermassen wieder normalisiert hätten».


In einer frühere Version dieses Artikels war eine Grafik mit falschen langjährigen Mittelwerten abgebildet. (gvb)

Erstellt: 13.06.2019, 13:46 Uhr

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