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In Zürich nimmt die Nachfrage nach Nannys stark zu. Doch der Markt ist kaum reguliert. Betroffene erzählen von den prekären Bedingungen.

Annalena Damico * ist eine Frau, der man bedenkenlos sein Baby in die Arme legen würde. Eine Frau, die Ruhe ausstrahlt, 53 Jahre alt, mit gütigen Augen. Das haben auch ihre Arbeitgeber gesehen – und ausgenutzt. «Ich brauchte die Arbeit. Ich arbeite gerne, bin eigentlich ein ausgeglichener Mensch», sagt sie in einem Café in Zürich. «Aber das, das war unaushaltbar.»

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