Neuer Aussichtsturm auf dem Mutschellen

Bald wird man im Aargau auf den Kanton Zürich hinabschauen können.

Der Holzturm auf dem Hasenberg wird 35 Meter hoch. Visualisierung: PD

Der Holzturm auf dem Hasenberg wird 35 Meter hoch. Visualisierung: PD

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Auf dem Hasenberg am Mutschellen, auf dem Gebiet der Aargauer Gemeinde Widen, wird ein Aussichtsturm gebaut. Die Plattform wird 35 Meter über Boden liegen – 5 Meter höher als jene auf dem Uetlibergturm. Von ihr aus wird man auf das Limmattal hinunterschauen und den Flughafen Kloten sehen können. Ist die Sicht klar, wird der Ausblick bis zum Bodensee und über die Innerschweiz bis in die Berner Alpen reichen.

«Der Gemeinderat hat sich als Legislaturziel gesetzt, für die Bevölkerung nicht nur im Zusammenhang mit den Steuern in Erscheinung zu treten», sagt Gemeindeammann Peter Spring (FDP). So hat die Behörde entschieden, einen Aussichtsturm zu bauen, ungefähr dort, wo vor 50 Jahren schon einmal einer stand. Spring präsidiert den im Juni 2018 gegründeten Trägerverein Hasenbergturm.

Es ging zügig vorwärts. Bereits liegen alle Baubewilligungen vor, und die Finanzierung ist zum grösseren Teil gesichert – «vor allem dank der grosszügigen Ortsbürgergemeinde», wie Spring betont. Veranschlagt sind rund eine Million Franken, darin enthalten ist auch ein namhafter Betrag für Rückstellungen. Im September werden die Arbeiten ausgeschrieben. Geht alles nach Plan, wird der Turm im Winter gebaut, sodass er noch vor dem kommenden Sommer eingeweiht werden kann.

Der Hasenberg ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Region, zu der auch das Limmattal gehört. Der Aussichtsturm wird auf 714 m ü. M. stehen und in ein Netz von Wanderwegen integriert sein. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Haus Morgenstern, ein Wohnheim für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die dortige Cafeteria steht Ausflüglern offen.

Erstellt: 30.07.2019, 08:24 Uhr

Artikel zum Thema

Die «First World Problems» an der Zürcher Goldküste

Glosse Der Streit um zwei Ahornbäume bis vor Bundesgericht in Küsnacht zeigt: Die Goldküstler sind streitlustig. Und wie! Mehr...

Jetzt stehen Tausende Cents aus dem Trevi-Brunnen in Zürich

Von Rom an die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni Zürich: Zwei Künstler haben 8400 Euro eingeschmolzen. Mehr...

Diese Lehren zieht Zürich aus dem Hitzesommer

Mit verschiedenen Massnahmen wappnet sich der Kanton künftig gegen Hitze und Dürre. Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Paid Post

Bedeutende Ausstellung im l'Hermitage

Mit mehr als 100 Gemälden von 35 kanadischen Künstlern nimmt diese Ausstellung Sie mit auf eine Entdeckungsreise zu den Pionieren des kanadischen Impressionismus.

Kommentare

Service

Ihre Spasskarte

Mit Ihrer Carte Blanche von diversen Vergünstigungen profitieren.

Die Welt in Bildern

Aufgeblasen, aber nicht abgehoben: Vor dem Start in Chateau-d'Oex kontrollieren Besatzungsmitglieder die Hülle ihres Heissluftsballons. In der Schweizer Berggemeinde findet bis derzeit die 42. Internationalen Heissluftballonwoche statt. (26. Januar 2020)
(Bild: Jean-Christophe Bott) Mehr...