Neuer Imbissstand auf dem Uetliberg

Bald können sich Spaziergänger auf dem Uetliberg an einem neuen Kiosk verpflegen – das soll aber erst der Anfang sein.

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Sein Wunsch wird Wirklichkeit. Baldern-Besitzer Charles Roulet, ein Nachkomme des Gründers des Hotels Baur au Lac, hat die Bewilligung für einen Imbisswagen erhalten, wie er auf Anfrage des TA sagt. Der mobile Kiosk wird vor Roulets renovationsbedürftigem Wirtshaus Baldern auf dem Albisgrat voraussichtlich ab Ende Oktober/Anfang November aufgestellt und von seinem Schwiegersohn Christoph Hoop betrieben. Hoop sagt: «Der Wunsch von Charles Roulet und mir ist es, das Gasthaus Baldern mittelfristig wiederzueröffnen.» Da dies aber ein finanziell grosses Wagnis und die Baldern verkehrstechnisch schlecht bis gar nicht angebunden sei, versuche man es zunächst mit einem Imbisswagen, «sozusagen als Test, um gewisse Erfahrungswerte zu erhalten».

Der Kiosk, für welchen zehn Sitzplätze erlaubt sind, werde – «wetterabhängig» – jeweils an Samstagen, Sonntagen sowie an Feiertagen offen sein. Würste, Pommes frites, Bier, Softdrinks, Kaffee und Kuchen stehen hauptsächlich im Angebot. Mit dem Aufstellen eines Verpflegungsstands würden nun vorerst die kulinarischen Begehrlichkeiten auf der Baldern gestillt.

Petition läuft

Aus der Baubewilligung der Gemeinde Stallikon und der kantonalen Baudirektion geht hervor, dass der Imbisswagen zeitlich auf fünf Jahre befristet ist. Im Ausflugsrestaurant Baldern oberhalb von Leimbach, das im Inventar der schutzwürdigen Objekte von überkommunaler Bedeutung aufgeführt ist, wird seit Herbst 2000 nicht mehr gewirtet. Es muss saniert werden. Terrainabsenkungen und Witterungseinflüsse haben dem Gebäude zugesetzt und Risse im Mauerwerk verursacht. Zudem haben ein technischer Defekt sowie die nachfolgende Frosteinwirkung die Heizung zerstört. Die Renovation ist teuer, Eigentümer Charles Roulet rechnet mit Investitionen von sechs Millionen Franken.

Wo sich das Restaurant befindet: Plan der Gratstrasse

Bis Ende August läuft eine Petition von Natur- und Heimatschützern. Sie möchten, dass das Berggasthaus instand gesetzt werde und möglichst bald wieder den Wanderern, die zwischen dem Uto Kulm und der Felsenegg unterwegs sind, als Gaststätte diene. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 25.07.2017, 12:29 Uhr

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