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Nur ein Thema lockte die Kandidaten aus der Reserve

Am TA-Podium zum Ständerat zeigte sich: Es ist eine Wahl zwischen drei Bürgerlichen. Erst als die Diskussion das Thema Ausländerkriminalität erreichte, gerieten sich die Kandidaten in die Haare.

Felix Gutzwiller (FDP), Verena Diener (GLP), TA-Moderator Edgar Schuler und Christoph Blocher (SVP, v. l.) gestern im Kaufleuten.

Am Schluss hatte er die Lacher einmal mehr auf seiner Seite. Christoph Blocher besitzt mit dem Schloss Rhäzüns zwar den grössten Zweitwohnsitz der drei Kandidierenden für den Ständerat. «Doch der ist ganz bestimmt 2000-Watt-tauglich. Es können nämlich nur vier Zimmer mit Kachelofen beheizt werden», scherzte der SVP-Haudegen, der gestern Abend ziemlich spitzbübisch aufgelegt war. Ernst meinte es hingegen die grünliberale Verena Diener, als sie sagte, sie müsse dann bezüglich ihres Ferienhauses in Wangen am Bodensee «über die Bücher gehen, wenn wir einmal alle den Gürtel enger schnallen müssen». Und der freisinnige Felix Gutzwiller outete sich als Mieter einer Ferienwohnung im Bündnerland – «obwohl das eigentlich niemanden etwas angeht», wie er vorausgeschickt hatte.

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