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Nur noch die Hälfte von «zufriedenstellend»

Schwierige Zeiten für die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich: Sie haben fast 50 Prozent weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Und das war schon mässig.

Ein Grund für das schlechtere Ergebnis: sinkende Strompreise.
Ein Grund für das schlechtere Ergebnis: sinkende Strompreise.
Gian Ehrenzeller, Keystone

Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) müssen defensive Formulierungen wählen, um das aktuelle Unternehmensergebnis zu beschreiben. Dieses liege unter den Erwartungen, teilten sie heute Dienstag mit. Bereits der Vorjahresgewinn von 67,4 Millionen wurde vom Kantonsrat, der die Oberaufsicht über die EKZ hat, lediglich als «zufriedenstellend bis gut» beurteilt. Der nun nochmals deutlich tiefere Gewinn von nur 35 Millionen dürfte schlechter ankommen.

Hauptgründe für diesen Einbruch sind laut EKZ vor allem ausbleibende Dividendenerträge, sinkende Strompreise und die negative Entwicklung der Finanz- und Zinsmärkte. Auch der Umsatz ging zurück, um 4 Prozent auf 796 Millionen Franken. Dafür verantwortlich seien der zunehmende Wettbewerb bei den Grosskunden, sinkende Marktpreise und nicht zuletzt die milden Temperaturen, die den Energieverbrauch sinken liessen.

Ausbau bei der Windkraft

Auf Kurs sind die EKZ hingegen bei den erneuerbaren Energien. Im Jahr 2015 beteiligten sie sich an einem weiteren ausländischen Windpark, bauten 14 eigene Solaranlagen und schlossen 450 neue Solaranlagen von Kunden ans Netz an. In den kommenden fünf Jahren wollen die EKZ weitere 300 Millionen Franken in erneuerbare Energien investieren.

SDA/hub

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