Zum Hauptinhalt springen

Opernhaus erhält wegen Wirtschaftskrise zusätzliche Millionen

Der kantonale Betriebsbeitrag an das Opernhaus steigt 2011 auf 78,5 Millionen Franken – das sind zwei Millionen Franken mehr als ursprünglich vorgesehen.

Innerhalb von zwei Jahren über 6 Millionen Franken mehr vom Kanton erhalten: Opernhaus Zürich, im Bild die Proben zum Stück «Un ballo in maschera» von Giuseppe Verdi.
Innerhalb von zwei Jahren über 6 Millionen Franken mehr vom Kanton erhalten: Opernhaus Zürich, im Bild die Proben zum Stück «Un ballo in maschera» von Giuseppe Verdi.
Keystone

Gründe für die ausserordentliche Anhebung des Beitrags sind Mindereinnahmen wegen der Wirtschaftskrise, der Baustelle Opernhausparking und des bevorstehenden Intendantenwechsels, wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Der Regierungsrat legte den Beitrag zum letzten Mal auf der Grundlage des Kantonsratsbeschlusses von 2006 fest. Damals bewilligte der Rat für die Spielzeiten 2006 bis 2012 einen Rahmenkredit in der Höhe von 415 Millionen Franken.

4,3 Millionen mehr im Jahr 2010

Diese Praxis ändert sich ab dem 1. Januar 2012. Ab dann wird nicht mehr der Regierungsrat, sondern das Parlament für die jährliche Festlegung des Subventionsbeitrages zuständig sein. Grund ist das revidierte Opernhausgesetz, das dem Kantonsrat in verschiedenen Bereichen mehr Mitsprache und Kontrollmöglichkeiten einräumt.

Ferner hat der Regierungsrat den Betriebskredit 2010 für das Opernhaus um 4,3 Millionen Franken erhöht, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Damit seien unter anderem höhere Arbeitgeberbeiträge gedeckt worden, die wegen Änderungen bei der Vorsorgeeinrichtung angefallen waren. In der Spielzeit 2009/10 hatte das Opernhaus einen Verlust von 4,92 Millionen Franken hinnehmen müssen.

SDA/ep

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch