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Original-Nespresso-Kapseln tauchen im Discounter auf

Gibts den edlen Kaffee wirklich nur in der Nespresso-Boutique? Nein, jetzt versucht sich auch ein Detailhändler in dem lukrativen Business – allerdings unabgesprochen.

So und nicht anders will Nespresso seine Kapseln verkauft haben: Die Nespresso-Boutiquen sollen ein Gefühl von Exklusivität vermitteln.
So und nicht anders will Nespresso seine Kapseln verkauft haben: Die Nespresso-Boutiquen sollen ein Gefühl von Exklusivität vermitteln.
Gaetan Bally, Keystone

Diverse Betreiber von Läden der Spar-Gruppe haben laut dem «Blick» neuerdings die Original-Nespresso-Kapseln im Regal, vor allem in Filialen auf Zürcher Stadtgebiet. Sie kosten dort zwar 90 Rappen mehr als in den Nespresso-Boutiquen – ein Preisaufschlag von fast 20 Prozent. Dennoch finde die Ware reissenden Absatz, sagen die Ladenbetreiber. Das gilt laut dem Bericht ganz besonders für Spar-Filialen an der Zürcher Goldküste.

Der Angriff auf das Nespresso-Monopol ist offenbar keine koordinierte Aktion. Am St. Galler Hauptsitz von Spar scheint man davon jedenfalls nichts zu wissen. Das deutet darauf hin, dass selbstständige Lizenznehmer auf die Idee mit den Kapseln gekommen sind – Spar ist ein Zusammenschluss von unabhängigen Händlern. Auch Nespresso hat mit dem neuen Verkaufskanal nichts zu tun. Im Gegenteil: Man habe den Fall der eigenen Rechtsabteilung zur Abklärung übergeben.

Leser von Redaktion Tamedia weisen darauf hin, dass die Nespresso-Kapseln in manchen Spar-Filialen schon seit längerer Zeit erhältlich sind.

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