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Pädagogische Hochschule gegen «Mundart-Initiative»

Wenn die Volksinitiative angenommen wird, befürchtet die PHZH, dass fremdsprachige Kinder verlieren. Mit der heutigen Regelung sei die Mundart nicht bedroht.

Die aktuelle Regelung über die Verwendung von Mundart und Hochdeutsch im Kindergarten kommt nach Ansicht der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) den Bedürfnissen der Kinder und den Zielsetzungen der Volksschule vollumfänglich nach, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die Volksabstimmung findet am 15. Mai statt.

Der heute existierende Spielraum für die Verwendung von Mundart und Hochdeutsch ermögliche eine optimale sprachliche Förderung der Kinder, schreibt die PHZH. Studien belegten, dass eine frühe, leistungsfreie Begegnung mit dem Hochdeutschen den Schriftsprachenerwerb in den ersten Schuljahren erleichtere. Die Kinder könnten ein positives Verhältnis zum Hochdeutschen aufbauen.

Mundart nicht bedroht

Für Kinder mit Migrationshintergrund sei dank der Regelung auch ein besserer Schulstart möglich. Zudem werde ihr Schulerfolg positiv beeinflusst.

Weder die Pflege der Mundart noch die Pflege des damit verbundenen schweizerischen Kulturgutes sei bedroht durch die aktuelle Regelung. Diese sieht vor, dass im Kindergarten zu einem Drittel Mundart und zu einem Drittel Hochdeutsch gesprochen wird. Im letzten Drittel können die Kindergärtnerinnen frei wählen, welche Unterrichtssprache sie verwenden.

SDA/cal

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