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Pfarrer im Jobsharing

Nach einem Entscheid der Kirchensynode können alle Pfarrstellen der reformierten Landeskirche Zürich auf zwei Personen aufgeteilt werden.

Nach dem Willen der Kirchensynode können gesplittete Pfarrstellen jedoch nur gemeinsam angetreten werden. Und auch Rücktritte sollen immer für beide Pfarrpersonen gelten, heisst es in einer Mitteilung der Landeskirche zur Kirchensynode vom Dienstag in Zürich.

In den neunziger Jahren führte die Landeskirche eine Besoldungsrevision durch. Seither werden alle Pfarrerinnen und Pfarrer nach gleichen Kriterien entlöhnt. Zur Besoldungsstruktur gehört auch, dass der für das Pfarrhaus oder die Amtswohnung vom Lohn abgezogene Mietwertanteil einheitlich festgelegt ist.

Kirchenratspräsident Ruedi Reich informierte die Kirchensynode darüber, dass die Kantonale Steuerverwaltung in Zukunft stärker differenzieren und die Wohnsituation der Pfarrerinnen und Pfarrer einzeln bewerten will.

Gemäss Reich würde dies aber dazu führen, dass einzelne Pfarrstellen de facto tiefer besoldet würden als andere. Der Kirchenrat sei in dieser Angelegenheit deshalb im Gespräch mit dem Regierungsrat.

SDA/cpm

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