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Pionierbau Sexboxen und Bürgerrechtsgesetz

Heute entscheidet Zürich, ob in der Stadt die ersten Sexboxen der Schweiz erstellt werden. Und der Kanton bestimmt über ein neues Bürgerrechtsgesetz. Redaktion Tamedia berichtet ab 12 Uhr laufend.

Einbürgerung und Strassenstrich: Kanton und Stadt Zürich entscheiden über kontroverse Vorlagen.
Einbürgerung und Strassenstrich: Kanton und Stadt Zürich entscheiden über kontroverse Vorlagen.

Die Stadtzürcher stimmen am heutigen Sonntag über die Errichtung eines Strichplatzes in Zürich- Altstetten ab. Damit soll der unhaltbaren Situation auf dem Strassenstrich am Sihlquai im Kreis 5 Einhalt geboten werden. Es wäre das erste derartige Angebot in der Schweiz.

Entstehen soll der Strichplatz mit zehn garagenähnlichen, offenen Boxen auf einer stadteigenen Brache. Die Freier könnten dort mit dem Auto hineinfahren und die sexuelle Dienstleistung der Prostituierten beziehen. Zudem sind auf dem Areal eine Betreuungsstelle sowie Toiletten vorgesehen.

Verschärfung bei Einbürgerungen

Auf Kantonsebene entscheiden die Stimmberechtigten über ein neues Bürgerrechtsgesetz. Dabei geht es um die Frage, wie Ausländerinnen und Ausländer künftig eingebürgert werden. Zur Auswahl stehen zwei Gesetzesvarianten. Beide führen dazu, dass die Hürden zur Erlangung des roten Passes markant erhöht werden.

Der Regierungsrat lehnt das Gesetz ab, nachdem der Kantonsrat die ursprüngliche Vorlage in einigen Punkten verschärft hat. So sollen neu Personen, die keine Niederlassungsbewilligung haben, von der Einbürgerung ausgeschlossen werden.

Noch höhere Hürden verlangt die SVP. Ihr Gegenvorschlag «Kein Recht auf Einbürgerung für Verbrecher» zielt auf Ausländerinnen und Ausländer ab, die wegen eines Verbrechens verurteilt worden sind. Ihnen soll der rote Pass zeitlebens verwehrt bleiben.

Neue Grafiken

Die Urnen schliessen um 12 Uhr. Anschliessend berichtet Redaktion Tamedia laufend über Hochrechnungen und Ergebnisse – erstmals mit neuen, interaktiven Grafiken. Sobald die Entscheide gefällt sind, folgen Reaktionen aus der Politik und von Betroffenen sowie Kommentare der Redaktion.

SDA/ep

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