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Planespotter-Hügel muss neuem Hangar weichen

Beim Flughafen Zürich ist der Bedarf an Hangarflächen für grössere Business-Flugzeugtypen gestiegen. Ein Bauprojekt soll die Lücke schliessen.

Platz für Geschäftsflugzeuge: Der geplante Hangar in der Zone West.
Platz für Geschäftsflugzeuge: Der geplante Hangar in der Zone West.
Visualisierung Zone West/Flughafen Zürich AG

Die Zone West ist eines der letzten noch vorhandenen Entwicklungsgebiete am Flughafen Zürich, das für aviatische Nutzungen verwendet werden kann und derzeit etappenweise erweitert wird. Heute Donnerstag hat die Flughafen Zürich AG bekannt gegeben, dass sie auf dieser Fläche einen Hangar für Geschäftsflugzeuge errichten will. Ein entsprechendes Genehmigungsgesuch habe sie bereits beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) eingereicht. Es liegt vom 20. Januar bis 18. Februar 2020 öffentlich auf.

In den letzten Jahren sei der Platzbedarf für die häufiger eingesetzten grösseren Flugzeugtypen im Segment der Geschäftsfliegerei gestiegen, erklärt die Flughafenbetreiberin den Schritt in einem Communiqué. Mit dem nun vorliegenden Projekt «Zone West; Hochbau inklusive Vorfeld und Erschliessung» solle der Bedarf an Hangarflächen gedeckt und ein neues Abfertigungsgebäude für die Geschäftsfliegerei erstellt werden.

Ersatzplatz für Planespotter

Das geplante Gebäude hat gemäss Mitteilung eine Fläche von 80 mal 280 Metern und eine Höhe von maximal 30 Metern. Auf dem Landweg soll der Hangar entlang der Glatt erschlossen werden, indem die dortige Rohrstrasse um 750 Meter verlängert wird. Auch Parkplätze seien Teil des Projekts, heisst es weiter. Ab März 2020 will die Flughafenbetreiberin das bestehende Vorfeld zur Glatt hin erweitern.

Der Flughafenzaun und der Spotterhügel müssen deshalb verlegt werden. Bis Ende Jahr werde die Aussichtsplattform für Flugzeugfans allerdings noch am heutigen Standort bleiben, sagt Flughafensprecherin Jasmin Bodmer auf Anfrage. Danach werde der Spotterhügel an einen neuen Ort im Westen des Flughafens verlegt, von wo aus man auch in Zukunft das Pistenkreuz überblicken könne.

Auch der Imbiss werde am neuen Standort weiterhin von denselben Betreibern geführt. Wo der neuen Spotterhügel zu stehen kommen wird, ist aufgrund der vielen Abhängigkeiten im laufenden Planungsverfahren des Projekts noch unklar. «Wir sind jedoch darum bemüht, das Angebot nahtlos fortsetzen zu können», sagt Bodmer.

Die Zone West verfügt über eine Fläche von insgesamt 16,8 Hektaren. Auf dieser Fläche sind Bauten für die Abfertigung, den Flugzeug- und Flughafenunterhalt, die Logistik sowie die zugehörige Erschliessung und Parkierung vorgesehen. Im Jahr 2017 hat die Flughafenbetreiberin dort zwei neue Flugzeug-Standplätze in Betrieb genommen, weitere sind bewilligt.

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