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«Platz zum Sitzen haben wir genug in Zürich»

So sieht das freigeräumte Areal auf einer aktuellen Visualisierung der Stadt aus.
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Was soll daran so schlimm sein?

Ein Kenner der Materie: Miroslav Šik in seinem Büro an der Militärstrasse. Bild: Sabina Bobst

Warum eine Narbe?

Moser war der Architekt des Universitätsgebäudes und schlug vor, das ganze Niederdorf abzureissen.

Das ist die Narbe, die Sie meinen?

«Es müsste uns eigentlich irritieren: Der Fluss ist an dieser Stelle gesäumt von Häusern, die nie eine Front hatten.»

Was stört Sie daran?

Und Sie fürchten, dass diese unschöne Stelle noch betont wird, wenn das Globus-Provisorium verschwindet?

Sie wollen ein Gefühl wecken für ein Stück Stadt, das nicht mehr da ist?

«Das wird kein zweites Bauschänzli. Eher einer dieser Plätze, wo die Leute über Mittag ihr Sandwich essen.»

Der Stadtrat will gleichzeitig den Tunnel verlängern, um das Areal mit dem Beatenplatz zu verbinden. Damit erfüllt er einen alten Wunsch von Ihnen und anderen Architekten.

Es heisst doch immer, Zürich fehle es an richtigen Plätzen.

Wie würden Sie das Areal nutzen?

«Es kommt nicht darauf an, ob der Šik oder Herzog & de Meuron dort bauen. Aber es soll ein aktiver Ort sein.»

So viel zur Nutzung, aber wie muss ein Bau an diesem Ort aussehen? Als Sie 2004 an einem Ideenwettbewerb teilnahmen, hiess es: Da muss etwas mit Leuchtturm-Charakter hin.