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Politiker, schwer vermittelbar

Das politische Amt als Karrierekiller? Was Zürcher Politiker bei der Stellensuche und von ihren Chefs zu hören bekommen.

«Politisches Engagement wird nicht überall geschätzt»: Beni Schwarzenbach (GLP).Foto: Samuel Schalch
«Politisches Engagement wird nicht überall geschätzt»: Beni Schwarzenbach (GLP).Foto: Samuel Schalch

Das Milizamt ist ein undank­bares Privileg. Es ermöglicht einfachen Bürgerinnen und Bürgern, grossen Einfluss auf das Gesetz, auf die Politik zu nehmen. Mit einem Bein stehen sie in der Marktwirtschaft, mit dem anderen im Parlament. Eine Doppelbelastung, vor der viele zurückschrecken.

Immer öfter winken aber auch die Firmen ab. Der Zürcher Headhunter Heinz Brägger kennt die Schwierigkeiten von Politikerinnen und Politikern auf dem ­Stellenmarkt. Er vergleicht das politische Engagement mit jenem beim Militär: früher ein Schmiermittel für die Karriere, heute eher ein Störfaktor in der Privatwirtschaft. «Wer nicht 100 Prozent arbeitet, hat kaum Karrierechancen.»

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