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Polizei kauft Spionagesoftware bei Firma, die gehackt wurde

Für 500'000 Franken hat die Kantonspolizei Zürich Software bestellt, die in Handys eindringt. Dank Hackern wurde dies – und vieles mehr – bekannt.

Mittels Spionagesoftware können die Behörden auf die Mobiltelefone von Privatpersonen zugreifen. Foto: Christian Beutler (Keystone)
Mittels Spionagesoftware können die Behörden auf die Mobiltelefone von Privatpersonen zugreifen. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Peinlich. Das ist der häufigste Kommentar zur Affäre um die Softwarefirma Hacking Team. Denn die professionellen Hacker im Dienste der Strafverfolgung wurden selber gehackt. 450 Gigabyte hochgeheime Daten wurde der italienischen Firma aus dem System geklaut, weil Mitarbeiter mit simpelsten Passwörtern agierten. Die Auswertung brachte Geschäftsbeziehungen mit dem FBI ebenso wie mit mehreren europäischen Staaten an den Tag – aber auch mit autoritären Staaten wie Ägypten, Saudiarabien, Nigeria, Sudan, Kasachstan und weiteren Ländern, die es mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen.

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