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Polizei stellt rund 550 Hanfpflanzen sicher

Die Kantonspolizei Zürich hat zwei Hanfplantagen ausgehoben – je eine in Dübendorf und in Wangen bei Dübendorf. Entdeckt wurden die Anlagen wegen eines Wasserschadens.

Anwohner der Liegenschaft in Wangen bei Dübendorf meldeten am Freitagabend, dass Wasser aus den Räumlichkeiten im Dach fliesse. Die ausgerückte Polizei stellte nebst dem Wasser auch Marihuanageruch fest und führte eine Hausdurchsuchung durch.

Dabei wurden 400 Hanfpflanzen sichergestellt. Der Betreiber, ein 38-jähriger Schweizer, war vor Ort und wurde festgenommen. An seinem Wohnort in Dübendorf entdeckte die Polizei eine zweite Hanfanlage mit rund 150 Jungpflanzen.

Technische Probleme als Verhängnis

Die Polizei stellte sämtliches Zubehör für die Betreibung der Indoor-Anlage und verschiedene Betäubungsmittel sicher. Der Betreiber wurde nach der polizeilichen Befragung aus der Haft entlassen. Er ist geständig.

Technische Probleme sind in letzter Zeit gleich mehreren Betreibern von illegalen Hanfanlagen zum Verhängnis geworden. Ende Juni flog im solothurnischen Trimbach ein 30-jähriger Schweizer auf, weil Wasser aus seiner Anlage in die darunterliegende Wohnung tropfte. Mitte Juni wurde durch eine Indooranlage in Luzern ein Brand ausgelöst. Der hohe Stromverbrauch hatte die Stromleitungen zum Glühen gebracht.

SDA/wid

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