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Polizei warnt vor Video-App Tik Tok

Eltern von Teenies sollen bei der beliebten App Tik Tok genau hinschauen. Die Stadtpolizei Winterthur ist selber im Netzwerk präsent.

Social-Media-Polizistin Rahel Egli gibt auf Tik Tok selbst Präventionstipps. (Bild: Stapo Winterthur)
Social-Media-Polizistin Rahel Egli gibt auf Tik Tok selbst Präventionstipps. (Bild: Stapo Winterthur)

Die chinesische App Tik Tok (ehemals Musically und Musical.ly) ist ein soziales Netzwerk, das bei den Jugendlichen in Winterthur zurzeit äusserst beliebt ist. Die Jugendlichen können dabei selbst gedrehte 15-Sekunden-Clips, die mit Lieblingssongs unterlegt werden, ins Netz stellen und sie mit Freunden teilen.

Wie die Stadtpolizei Winterthur in einer Mitteilung schreibt, birgt die App aber Gefahren: So werden Kinder auf diesem Weg blossgestellt, beleidigt oder gemobbt. Oder Jugendliche zeigen sich sehr freizügig. Zu eigentlichen Straftaten sei es noch nicht gekommen, trotzdem sollen Eltern das Thema mit ihren Kindern besprechen und ein Auge auf die Videos werfen, rät die Polizei. Keinesfalls sollten persönliche Daten wie Namen, Adressen oder Telefonnummern verbreitet werden. Ausserdem sollten keine allzu freizügigen Videos veröffentlicht werden.

Die Stadtpolizei Winterthur auf Tik Tok

Seit Februar 2019 ist die Stadtpolizei Winterthur versuchsweise selbst auf dem Netzwerk präsent und ansprechbar. Die Social-Media-Polizistin Rahel Egli verbreitet Präventionstipps und steht den Kindern bei Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Die ersten Erkenntnisse zeigen, dass ein Bedürfnis nach dieser Art von Polizeiarbeit besteht. Es sind bereits zahlreiche Fragen eingegangen, und die Kurzvideos der Stadtpolizei wurden bereits mehr als 300’000-mal angesehen. Der Pilotversuch wird voraussichtlich noch bis zu den Sommerferien weitergeführt und dann ausgewertet.

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