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Polizeivorsteher Leupi rettet das Zürcher Fussballfest

Das TV-Verbot bei der WM in Zürich wird über Bord gekippt. Live-Fernsehübertragungen in Gartenrestaurants und Boulevard-Cafés sind erlaubt, sofern sie nicht zu laut sind.

Im Sommer wollen viele Fussballfans die Spiele draussen verfolgen: Was an der Euro 08 grosszügig bewilligt wurde, ist 2010 nur eingeschränkt möglich.
Im Sommer wollen viele Fussballfans die Spiele draussen verfolgen: Was an der Euro 08 grosszügig bewilligt wurde, ist 2010 nur eingeschränkt möglich.
Keystone
Menschenmengen vor den Bildschirmen: Bei warmen Temperaturen und einem kühlen Bier verfolgten Tausende die Euro-Spiele in Gartenbeizen.
Menschenmengen vor den Bildschirmen: Bei warmen Temperaturen und einem kühlen Bier verfolgten Tausende die Euro-Spiele in Gartenbeizen.
Keystone
In diesem Jahr kaum möglich: Vor zwei Jahren durften sogar Trottoirs in Beschlag genommen werden.
In diesem Jahr kaum möglich: Vor zwei Jahren durften sogar Trottoirs in Beschlag genommen werden.
Keystone
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Das Verbot von WM-Spielen in Zürichs Gartenlokalen löste grossen Spott und Unverständnis aus. Lediglich ein Dutzend Betriebe erhielten die Bewilligung für die Übertragung der Spiele. Jetzt hat der Polizeivorsteher Daniel Leupi reagiert und den Stadtrat überzeugt, das Verbot zu lockern.

Ausnahmsweise sind ab dem 11. Juni in bestehenden Gartenwirtschaften auf privatem Grund und in Boulevard-Cafés auf öffentlichem Grund Fernsehgeräte ohne formelle Bewilligung erlaubt. Dies auch nach 22 Uhr und bis eine Viertelstunde nach Spielende. «Das ist keine Vollmacht für Lärm, diverse Regeln gelten weiterhin», sagte Leupi heute Mittwoch gegenüber den Medien. Man erlaube den Betrieben damit sehr viel. «Zürich hat während der WM die liberalste Regelung, die wir kennen», sagte Leupi weiter.

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