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«Polizisten erschrecken oft erst im Nachhinein»

Polizeipsychologe Michael Stark kennt die Folgen der zunehmenden Gewalt gegen die Ordnungshüter. Er weiss, wie Polizisten die Attacken verarbeiten.

Pia Wertheimer
An Ausschreitung werden Polizisten zu «stellvertretenden Zielscheiben»: Beamte im Ordnungsdienst am 1. Mai in Zürich.
An Ausschreitung werden Polizisten zu «stellvertretenden Zielscheiben»: Beamte im Ordnungsdienst am 1. Mai in Zürich.
Keystone

Herr Stark, die Gewalt an Polizisten nimmt zu, sind Sie als Psychologe deshalb mehr gefragt?

Es ist nicht so, dass die Stadtpolizisten – und selbstverständlich meine ich damit immer auch Polizistinnen – jetzt plötzlich scharenweise bei uns Psychologen für Gespräche Schlange stehen. Wir haben aber festgestellt, dass das Bedürfnis der Polizisten, sich untereinander auszutauschen, stark zugenommen hat. Sie sind ob dieser Entwicklung sehr in Sorge. Zudem wird das Unverständnis für diese Art Gewalt im Korps immer grösser.

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