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Prämientarif 2009 ist zu hoch

Die Zürcher Gesundheitsdirektion verlangt vom Bund, die Erhöhungen der Krankenkassenprämien im Jahr 2009 auf maximal zwei Prozent zu beschränken. Bei Versicherungen mit sehr hohen Reserven solle gar kein Prämienanstieg erfolgen.

Die für den Kanton Zürich geplanten Erhöhungen der Prämien von bis zu 6,9 Prozent müssten nach unten korrigiert werden, schreibt die Gesundheitsdirektion in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit den Prämienanträgen von durchschnittlich 2,2 Prozent hätten viele Versicherungen bewiesen, dass sie die überhöhten Reserven abbauen wollten.

Daneben gebe es aber immer noch einige Krankenversicherer, die ihre Prämien 2009 zu stark erhöhen wollten. Mit solchen Prämiensteigerungen könne der vom Bund versprochene Abbau der Reserveüberdeckung bis ins Jahr 2012 im Kanton Zürich nicht erreicht werden.

Die Gesundheitsdirektion fordert zudem das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf, dass die Zürcher Prämienreserven auch wirklich den Zürcher Prämienzahlenden zugute kommen. Verschiebungen von Kosten und Erträgen zwischen den Kantonen könnten aus Zürcher Sicht nicht hingenommen werden.

Die hohen Prämienreserven seien nicht zuletzt das Resultat der erfolgreichen Zürcher Anstrengungen der letzten Jahre zur Eindämmung des Kostenwachstums im Gesundheitswesen. Davon müsse die Bevölkerung, die dazu auch ihren Beitrag geleistet habe, direkt profitieren.

SDA/tif

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