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Präsident vs. Alt-Präsident

Der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle kontert die Vorwürfe seines Vorgängers. Er spricht von einem «Brandstifter».

Erheben gegenseitige Vorwürfe: Alt-Stadtpräsident Ernst Wohlwend und der amtierende Michael Künzle.
Erheben gegenseitige Vorwürfe: Alt-Stadtpräsident Ernst Wohlwend und der amtierende Michael Künzle.

Winterthurs Alt-Stadtpräsident Ernst Wohlwend (SP) nahm kürzlich im Interview kein Blatt vor den Mund. Er kritisierte die Sparpolitik seines Nachfolgers Michael Künzle (CVP) und dessen Kollegen. Er kreidete der Regierung an, die guten Seiten der Stadt nicht genügend hervorzuheben. «Hört auf zu Jammern», forderte Wohlwend.

Diese Vorwürfe will der amtierende Stadtpräsident nicht auf sich sitzen lassen. «Wir brauchen keine Brandstifter in dieser Stadt», sagt er gegenüber dem «Landboten». Die Auftritte Wohlwends würden Winterthur schaden.

«Mein Vorgänger hat keine Ahnung, wie die aktuelle Finanzlage aussieht und wo die Probleme liegen.» Schliesslich amtete er noch unter dem alten Finanzausgleich, der andere Möglichkeiten bot.

Es sei für eine Stadtregierung unmöglich Sparpakete im Volumen von 60 Millionen Franken zu verheimlichen. Was Wohlwend Jammern nenne, sei ein offenes und transparentes Darlegen der Herausforderungen.

Künzle bedauert, dass «mein Vorgänger seinen Teil unserer Abmachung gebrochen hat, sich nicht mehr zur Stadtpolitik zu äussern».

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