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Preise für Bauland im Kanton Zürich sinken

Statt 800 kostet der durchschnittliche Quadratmeter Bauland plötzlich nur noch 700 Franken. Das hat aber keinen Einfluss auf die Immobilienpreise.

Bauland ist rar im Kanton Zürich, aber auch nicht mehr so gefragt. Baugespanne am Dorfrand von Zumikon.
Bauland ist rar im Kanton Zürich, aber auch nicht mehr so gefragt. Baugespanne am Dorfrand von Zumikon.
Urs Jaudas

Bei den Bodenpreisen im Kanton Zürich könnte sich eine Trendwende abzeichnen: Die Preise für unbebautes Wohn-Bauland sind im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Ein Grundstück kostete im Schnitt noch 700 Franken pro Quadratmeter. Das sind 100 Franken weniger als im Vorjahr.

Auch Areale, auf denen Abbruchgebäude einem Neubau Platz machten, waren im Jahr 2018 deutlich günstiger zu haben als in den Jahren zuvor, wie aus einer Mitteilung des Kantons vom Mittwoch hervorgeht.

Preise für Immobilien steigen weiter

Ob damit tatsächlich eine Trendwende eingeläutet ist, wird sich aber erst in den kommenden Jahren zeigen. Gemäss Kanton könnte es sich auch um eine zufällige Schwankung handeln.

Auch die Zahl der verkauften Grundstücke ist gesunken: Im vergangenen Jahr wurden weniger als 300 unbebaute Grundstücke verkauft. Bis zum Jahr 2010 wechselten noch jeweils knapp 1300 Grundstücke den Besitzer.

Auf die Preise für Wohnimmobilien hatte die Abkühlung keinen Einfluss: Diese kennen seit Jahren nur eine Richtung – nach oben. Seit 2008 sind die Preise für Wohnungen und Einfamilienhäuser um 50 Prozent gestiegen. 2018 kostete ein Einfamilienhaus im Schnitt 1,8 Millionen Franken, eine Eigentumswohnung 930'000 Franken.

(SDA)

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