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Prime Tower gehackt

Wegen einer löchrigen Webapplikation konnten Verbrecher einsehen, wann welche Büros im Hochhaus besetzt sind, und sogar einiges steuern. Nun haben die Betreiber reagiert.

Gläserner Turm: Die Parkhaussoftware des Prime Tower gibt empfindliche Daten preis.
Gläserner Turm: Die Parkhaussoftware des Prime Tower gibt empfindliche Daten preis.
Urs Jaudas

Im Wettkampf um das am intelligentesten vernetzte Gebäude der Welt haben die Betreiber des Zürcher Prime Tower die Sicherheit sträflich vernachlässigt. Das schreibt das deutsche Informatik-Newsportal Golem.de. Die Spezialisten haben in einer Webapplikation des Hochhauses massive Sicherheitslücken entdeckt. Die Software gebe detailliert Auskunft darüber, welche Parkplätze wann wie lange belegt werden. Jedem sei es möglich, über das Internet die entsprechende Applikation aufzurufen, so Golem.de. «Es lässt sich auf den Stellplatz genau ermitteln, wann und wie lange dieser belegt ist oder war – rückblickend über mehrere Monate.»

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