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Privatklinik akzeptiert Streichung von Spitalliste

Den Verantwortlichen der Klinik Hohenegg ist das Risiko eines langwierigen Gerichtsverfahrens zu hoch. Sie rekurrieren deshalb nicht gegen den Entscheid des Regierungsrates.

Ausgeschlossen: Die Privatklinik Hohenegg figuriert nicht auf der Spitalliste 2012.
Ausgeschlossen: Die Privatklinik Hohenegg figuriert nicht auf der Spitalliste 2012.
Keystone

Die Privatklinik Hohenegg oberhalb der Zürichseegemeinde Meilen akzeptiert, dass sie nicht auf der kantonalen Spitalliste 2012 figuriert. Sie verzichte auf einen Rekurs gegen den Entscheid der Regierung, teilte die Klinik am Freitag mit.

Die private psychiatrische Klinik hat vom Kanton erneut keinen Leistungsauftrag für die Behandlung von grundversicherten Patienten erhalten. Damit kriegt sie weiterhin keine kantonalen Beiträge.

Kein Gerichtsverfahren

Der Verzicht auf eine Beschwerde sei «nach reiflicher Überlegung und nach Absprache mit der Alleinaktionärin, der gemeinnützigen Stiftung Hohenegg» beschlossen worden. Man könne und wolle nicht ein langwieriges Gerichtsverfahren mit unbestimmtem Ausgang riskieren.

Erstmals war die Klinik auf Anfang 2005 von der Spitalliste gestrichen worden, worauf die Schliessung der Klinik bevorstand. Eine Beschwerde blieb erfolglos. Seit 2006 wird die Hohenegg als Privatklinik geführt, die ausschliesslich Zusatzversicherte mit Privat- oder Halbprivatversicherung behandelt. Spezialgebiete sind Burnout, Depressionen, Lebenskrisen und psychosomatische Leiden.

SDA/pia

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