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Pyros künftig im Letzigrund legal?

Bisher war Feuerwerk in den Stadien verboten. Im Herbst 2011 sorgte eine brennende Fackel im Familiensektor der GC-Fans für rote Köpfe. Erstmals könnten nun die Pyros legalisiert werden.

Verbotene Feuerwerkskörper: Berner Fans zünden Pyros an einem Axpo Super League Fussballspiel gegen den FCZ.
Verbotene Feuerwerkskörper: Berner Fans zünden Pyros an einem Axpo Super League Fussballspiel gegen den FCZ.
Keystone

Nulltoleranz hatte sich der frühere GC-Präsident Roland Leutwiler im Oktober 2011 auf die Fahne geschrieben, nachdem ein FCZ-Fan eine brennende Fackel in den Familiensektor der gegnerischen Supporter geworfen hatte. Sofortige Schützenhilfe erhielt er damals von FCZ-Präsident Ancillo Canepa und Stadtrat Gerold Lauber (CVP).

Wie der «Landbote» (Artikel online nicht verfügbar) in seiner heutigen Ausgabe schreibt, könnten nun die Verantwortlichen von diesem strikten Kurs abkommen. Es besteht die Möglichkeit, dass bereits ab der kommenden Saison unter kontrollierten Bedingungen das Abbrennen von Pyros erlaubt wird, schreibt das Winterthurer Blatt und beruft sich auf gut unterichtete Quellen. Falls sich Fans und Behörden einigten, würde die neue Strategie im Sommer bekannt gegeben.

Fussballliga kommuniziert erst im Sommer

Die Fangruppen haben vorgeschlagen, einige ihrer Mitglieder zu Pyrotechnikern ausbilden zu lassen. Sie würden die Verantwortungen für das Feuerspektakel übernehmen. Laut «Landbote» haben sich die Fussballclubs mit ihren Supportern zusammen gesetzt und prüfen, was die Gesetze in dieser Hinsicht zulassen. Die GC-Verantwortliche prüfen, ob sie abgesperrte Reihen in den Fankurven fürs Abbrennen von Feuerwerk einrichten sollen.

Die Fussballliga hat eine neue Sicherheitsstrategie erarbeitet, aber auch diese soll erst im Sommer kommuniziert werden.

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