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Regierungsrat lehnt Initiative «Für mehr Verkehrsausbildung» ab

Der Zürcher Regierungsrat lehnt die Volksinitiative «Für mehr Verkehrsausbildung» ab. Der bisherige Verkehrsunterricht habe sich bewährt. Die Initianten sehen das anders.

Der Regierungsrat lehnt die Initiative «Für mehr Verkehrsausbildung» ab, wie er heute Donnerstag mitteilte. Die Initiative verlangt, dass der Kanton ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur für die Verkehrsausbildung zuständig ist. Gegenwärtig haben 184 Schulgemeinden und 36 Schulen Vereinbarungen mit dem Kanton abgeschlossen und kaufen den Unterricht von kantonalen Verkehrsinstruktoren ein – für 170 Franken pro Lektion.

Angebot gut, aber zu wenig genutzt

Die Initiative eingereicht hat Pro Velo Zürich. Deren Geschäftsführer Dave Durner ist nicht überrascht, dass der Regierungsrat die Initiative ablehnt: «Bei einer Annahme müsste der Kanton selbst für die Kosten der Verkehrsausbildung aufkommen. Heute bezahlen das die Gemeinden.»

Durner hält das, was der Kanton an Verkehrsinstruktion anbietet, zwar für gut. Nur würde das Angebot je länger je weniger in Anspruch genommen. Der Regierungsrat ist der Ansicht, dass sich die seit zweieinhalb Jahren geltenden Regeln eingespielt und bewährt haben. Es sei bereits heute sicher gestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler bis zur Oberstufe den erforderlichen Verkehrsunterricht erhalten, betonte der Regierungsrat weiter.

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