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Regine Aepplis Spartricks

Die Bildungsdirektorin hätte dieses Jahr massiv sparen müssen und 30 Stellen abbauen sollen. Auf Letzteres hat sie verzichtet.

Sie hat gespart – aber anders, als viele erwartet haben: Regierungsrätin Regine Aeppli.
Sie hat gespart – aber anders, als viele erwartet haben: Regierungsrätin Regine Aeppli.
Sabina Bobst

Der Sparauftrag war sehr ungewöhnlich. Der Kantonsrat hatte in der letzten Budgetdebatte verfügt, dass Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) als einziges der sieben Regierungsmitglieder auf ihrer Zentralverwaltung 10 Prozent Personal abbauen sollte. Mit 107:63 Stimmen kürzte ihr der Rat das entsprechende Budget um 4 Millionen auf 69 Millionen Franken. Explizit verlangte der Rat: «Umzusetzen durch Personalabbau (30 Stellen).» Aeppli hatte sich über diese einseitige Sparmassnahme beschwert, der Auftrag sei fast nicht umzusetzen. Ihre politischen Freunde sprachen von einer Strafaufgabe.

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