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«Reiche hoch besteuern und Verantwortung für Schwache übernehmen»

Wenn er nicht beim Bergbauern aushilft, macht sich Jungpolitiker Lucien Palser Gedanken über Naturschutz, Ernährungssouveränität und marxistische Arbeitsmoral.

Simon Schmid
«Wandern ist eine meiner liebsten Beschäftigungen»: Lucien Palser stellt sich anhand von fünf Fotografien vor.
«Wandern ist eine meiner liebsten Beschäftigungen»: Lucien Palser stellt sich anhand von fünf Fotografien vor.
Lucien Palser
«Für den Atomausstieg und für eine grüne Wirtschaft»: Lucien Palser beim Unterschriftensammeln in seiner Wohngemeinde Rümlang.
«Für den Atomausstieg und für eine grüne Wirtschaft»: Lucien Palser beim Unterschriftensammeln in seiner Wohngemeinde Rümlang.
Lucien Palser
«Der Ortstock hat etwas Magisches für mich»: Als Kind ging Lucien Palsers Familie jeweils nach Braunwald in die Skiferien.
«Der Ortstock hat etwas Magisches für mich»: Als Kind ging Lucien Palsers Familie jeweils nach Braunwald in die Skiferien.
Lucien Palser
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Holz hacken, Stall misten, Heu rechen: Lucien Palser, Nationalratskandidat der Grünen aus Rümlang, packt einmal im Jahr gerne zu. Sieben Wochen des vergangenen Sommers verbrachte er aus freien Stücken im Landdienst auf einem Bauernhof im Val Lumnezia – gegen Kost, Logis und ein kleines Taschengeld.

Natur, Landwirtschaft und Umwelt, das liege ihm seit der Kindheit am Herzen, sagt der 23-jährige Jungpolitiker. Auch seine politische Sensibilisierung stammt aus dieser Zeit: Mit sieben Jahren sei er im Zug an einem Atomkraftwerk vorbeigefahren und habe ob des sonderbar dampfenden Turmes grosse Augen gemacht. Seine Grosstante, eine Umweltschützerin der ersten Stunde, habe ihm darauf erklärt, was es mit dem Kraftwerk auf sich habe und welche Gefahren mit der Atomenergie verbunden seien.

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