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Reiche in Stadtwohnungen: Das will die Stadt tun

Ein FDP-Komitee will Daniel Leupi dazu bringen, sämtliche Wohnungen der Stadt genau unter die Lupe zu nehmen. Die Stadt arbeitet aber bereits an neuen Regeln – und rechnet damit, dass manche umziehen müssen.

Bewohnen gleich zwei Wohnungen an der Schipfe und haben diese vom Vater quasi geerbt: Alexander (l.) und Michael (r.) Manz. Sie übernahmen die Wohnungen nach dem Tod des Vaters Caspar (M. mit Ehefrau Ljuba). Kostenpunkt der Dreizimmerwohnungen: Jeweils rund 3100 Franken, rund 1000 Franken unter Marktwert. (Bild: 1999)
Bewohnen gleich zwei Wohnungen an der Schipfe und haben diese vom Vater quasi geerbt: Alexander (l.) und Michael (r.) Manz. Sie übernahmen die Wohnungen nach dem Tod des Vaters Caspar (M. mit Ehefrau Ljuba). Kostenpunkt der Dreizimmerwohnungen: Jeweils rund 3100 Franken, rund 1000 Franken unter Marktwert. (Bild: 1999)
Christoph Ruckstuhl
Steht in der Kritik: SVP-Gemeinderätin Hedy Schlatter bewohnt eine günstige Stadtwohnung in Wollishofen. Ihr Einkommen: 200'000 Franken. Ihr Vermögen: 7 Millionen Franken.
Steht in der Kritik: SVP-Gemeinderätin Hedy Schlatter bewohnt eine günstige Stadtwohnung in Wollishofen. Ihr Einkommen: 200'000 Franken. Ihr Vermögen: 7 Millionen Franken.
Doris Fanconi
«Gewissen Handlungsbedarf»: Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) lässt jetzt das Mietreglement überprüfen. Vorschläge zur Neuregelung sollen noch in diesem Jahr dem Gemeinderat vorgelegt werden.
«Gewissen Handlungsbedarf»: Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) lässt jetzt das Mietreglement überprüfen. Vorschläge zur Neuregelung sollen noch in diesem Jahr dem Gemeinderat vorgelegt werden.
Reto Oeschger
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Verschiedene Fälle von vermögenden Personen, die in Zürich in städtischen Wohnungen zur Kostenmiete leben, wurden in den letzten Wochen durch Medien aufgedeckt. Darunter Ex-Gemeinderätin Hedy Schlatter (SVP), Nationalrätin Kathy Riklin (CVP) oder die Brüder Alexander und Michael Manz. Die Söhne von Hotelbesitzer Caspar Manz hatten zwei städtische Wohnungen an der Schipfe nach dem Tod des Vaters quasi geerbt und leben dort weiterhin zur Kostenmiete von etwas mehr als jeweils 3000 Franken.

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