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Roberto Martullo als Pleitier geoutet

Der grosse Auftritt des Blocher-Schwiegersohns auf TeleZüri missriet: Er musste zugeben, zweimal in Konkurs gegangen zu sein.

Trotz Deal keine gute Presse: Blocher-Schwiegersohn Roberto Martullo (SVP).
Trotz Deal keine gute Presse: Blocher-Schwiegersohn Roberto Martullo (SVP).
Walter Bieri, Keystone

Bis zum Sonntag war Roberto Martullo noch der Winkelried der SVP, der sich im Namen des Fussvolkes gegen die Abzocker starkmacht. «A Star is born», schrieb Kolumnist Peter Rothenbühler in der «SonntagsZeitung». Und Roger Schawinski nannte Blochers Schwiegersohn «im Notfall» neben seiner Tochter Magdalena gar als möglichen Nachfolger des SVP-Chefstrategen. Keine zwei Tage dauerte von da an die Demontage des 50-Jährigen mit süditalienischen Wurzeln. Wenn die Exponenten der Goldküsten-SVP im Hintergrund aktiv werden, kann ein Niedergang schnell kommen.

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