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Salafisten-Literatur für muslimische Gefangene

Ein albanischer Imam hat in Zürcher Gefängnissen islamistisches Propagandamaterial eingeschleust. Vom extremistischen Inhalt will er nichts gewusst haben.

Auch hier wurden die Schriften mit radikalem Gedankengut eingeschleust: Das Gefängnis Limmattal.
Auch hier wurden die Schriften mit radikalem Gedankengut eingeschleust: Das Gefängnis Limmattal.
Ennio Leanza, Keystone

Radikalisierung findet keineswegs nur im Internet statt. Islamistische Propaganda in Form von Schriften und Broschüren kursiert zuhauf in hiesigen Moscheen und Kulturzentren, sogar in Zürcher Gefängnissen. Mehr noch als in den Moscheen fühlen sich die Imame der Gefängnisse unbeobachtet, weil Behörden und Islamverbände ihre Namen nicht bekannt geben. Dem TA wurde ein ganzes Konvolut von Propagandamaterial zugespielt, das ein albanischer Imam (Name der Redaktion bekannt) ins Untersuchungsgefängnis Zürich und ins Gefängnis Limmattal einschleuste.

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