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Schawinski hat Sieg teuer erkauft

Im Streit um das konkursite Radio 105 musste sich Roger Schawinski gegen drei Konkurrenten durchsetzen. Am Schluss legte er doppelt so viel auf den Tisch als ursprünglich geboten.

Insgesamt knapp 1,7 Millionen Franken für Radio-105-Übernahme bezahlt: Medienunternehmer Roger Schawinski.
Insgesamt knapp 1,7 Millionen Franken für Radio-105-Übernahme bezahlt: Medienunternehmer Roger Schawinski.
Keystone

Der Sieger im Übernahmepoker um Radio 105 am Dienstag heisst Roger Schawinski. Ein Schnäppchen war der Kauf der UKW-Konzession von Radio 105 allerdings nicht. Schawinski muss gemäss TA-Recherchen 1,585 Millionen Franken für den konkursiten Radiosender bezahlen. Hinzu kommen die Kosten von mehr als 100'000 Franken für den Rückbau der 105-Büros. Die anderen Parteien verabschiedeten sich entweder frühzeitig oder erhöhten Schawinskis erstes Angebot von 784'534 Franken nur leicht: Das Jugendportal Toasted und der Sender Joiz boten dem Vernehmen nach etwas mehr als 800'000 Franken. Damit ist klar, dass Schawinski fast das Doppelte hinblätterte, als die anderen Interessenten zu zahlen bereit waren.

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