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Schon 67 Zürcher Firmen meldeten Kurzarbeit an

Kurzarbeit gilt zurzeit als beliebteste Waffe im Kampf gegen die Frankenstärke. In keinem anderen Kanton wird von der Massnahme mehr Gebrauch gemacht als in Zürich.

Am 27. Januar gab Johann Schneider-Ammann bekannt, dass Firmen ab sofort Kurzarbeit beantragen können. Der Wirtschaftsminister löste damit eine Lawine aus: In der Folge der Frankenstärke machen die Unternehmen regen Gebrauch von der Massnahme, wie die aktuellen Zahlen zeigen. Schweizweit sind bis jetzt 9165 Arbeitnehmer betroffen.

Rund jeder Neunte Arbeitnehmer stammt aus dem Kanton Zürich. Alleine im Februar gingen 67 Gesuche für 1108 Personen ein. Bei 47 Gesuchen gilt die Frankenstärke als Grund für die Einführung von Kurzarbeit. Die Gesuche betrafen nicht nur exportorientierte Branchen, sondern auch Sparten wie die Bau- oder Immobilienbranche.

Negativfolgen noch nicht in Zahlen ersichtlich

Der Negativtrend dürfte weiter anhalten. Die Volkswirtschaftsdirektion Kanton Zürich teilt in einem Communiqué mit, dass die direkten Folgen der verschlechterten Wettbewerbsfähigkeit inländischer Firmen gegenüber der ausländischen Konkurrenz noch nicht in die Zahlen miteingeflossen sind.

So verharren die Arbeitslosenzahlen des Kantons denn auch auf tiefem Niveau. Im Februar blieb sie im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 3,6 Prozent und lag damit 0,1 Prozentpunkte über dem schweizerischen Durchschnitt.

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