Zum Hauptinhalt springen

«Seit Fukushima spricht niemand mehr vom Klimaschutz»

Regierungsrat Markus Kägi (SVP) stellt den geplanten Atomausstieg des Bundesrats infrage. Er warnt vor den Konsequenzen für die Wirtschaft und unseren Lebensstandard.

«Ich benenne nur klar die Folgen»: Regierungsrat Markus Kägi auf dem Flur der kantonalen Baudirektion.
«Ich benenne nur klar die Folgen»: Regierungsrat Markus Kägi auf dem Flur der kantonalen Baudirektion.
Nicola Pitaro

Herr Kägi, kurz vor Fukushima haben Sie gesagt, es gebe keine Alternative zum Bau neuer AKW. Haben Sie Ihre Meinung geändert? Ein Ausstieg ist gemäss Berechnungen meiner Fachleute bis 2050 möglich. Das habe ich immer so dargelegt. Ich bezweifle aber, dass sich die Kernkraftwerke Beznau und Mühleberg ab 2020 abschalten lassen, ohne unsere Selbstversorgung zu gefährden. Wir müssten Strom aus dem Ausland importieren. Ob dieser «sauber» wäre, ist zweifelhaft.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.