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«Selbst Stadtzürcher wollen Herkunft von Tätern kennen»

Konrad Langhart, SVP-Kantonalpräsident, Sekretär Roland Scheck und Mauro Tuena, SVP-Stadtpräsident, übergeben die Unterschriften Raphael Stoll vom Gesetzgebungsdienst des Kantons (2.v.l.).

Warum ist es Ihnen ausgerechnet so wichtig, dass die Nationalität von Straftätern in den Medien immer genannt wird?

Werden sie das nicht genau mit der Nennung der Herkunft?

Der Stadtzürcher Sicherheitsvorsteher Richard Wolff spricht von Scheintransparenz, weil Kriminalität ganz andere Ursachen habe. Warum wollen Sie beispielsweise das Bildungsniveau oder das Einkommen von Kriminellen nicht angeben lassen?

Sie bevorzugen die Angabe der Nationalität doch vor allem, weil sie ein zentrales Thema ihrer Partei ist und Sie damit Wähler mobilisieren können.

Sie fordern volle Transparenz. Die Kriminalitätsstatistiken mit Angaben zu Ausländeranteilen werden auch in der Stadt Zürich nach wie vor veröffentlicht. Warum reicht das nicht?

Warum ist es Ihnen so wichtig, dass der Kanton der Stadt die Praxis vorschreibt?

Auch der Migrationshintergrund soll laut Initiative angegeben werden. Wie viele Generationen zurück gilt das?

Ein gescheiterter SVP-Antrag hat 2010 gefordert, dass die Kriminalitätsstatistiken des Bundes den Migrationshintergrund von Straftätern bis fünf Jahre nach der Einbürgerung ausweisen. Auf einen Zeitabschnitt wollen Sie sich nicht festlegen?