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Die Kinder zu töten, schien ihr das geringere Übel

Die Mutter in Flaach hatte eine ähnliche psychische Störung wie die Mutter, die in Horgen ihre Zwillinge umbrachte.

Für Nathalie K. war das Einschreiten der Kesb schlimmer, als ihre beiden Kinder umzubringen: Das Haus in Flaach, in dem die Tat geschah. Foto: Urs Jaudas
Für Nathalie K. war das Einschreiten der Kesb schlimmer, als ihre beiden Kinder umzubringen: Das Haus in Flaach, in dem die Tat geschah. Foto: Urs Jaudas

«Instabiler Realitätsbezug»: So lautet die forensisch-psychiatrische Diagnose bei Nathalie K., der Mutter von Flaach. Es ist selbst für den erfahrenen Gerichtspsychiater ein extrem seltener Befund – und gleichzeitig ein Déjà-vu. Denn auch Bianca B., die Mutter, die im Dezember 2007 in Horgen ihre Zwillinge tötete, hatte diese Störung, die nur schwer erkennbar ist. «Die Parallelen sind frappant», sagt Frank Urbaniok, der in beiden Fällen das psychiatrische Gutachten erstellt hat. Beide Mütter haben ihre Kinder getötet.

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