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Sicherheitsrisiken am Flughafen: Jetzt geht der Bund über die Bücher

Aus politischen Gründen wird die sicherste Betriebsvariante für den Flughafen nicht berücksichtigt.

Von Arthur Rutishauser, Thomas Knellwolf, Pia Wertheimer
Sicherheit habe bei der Auswahl des neuen Betriebssystems nur eine untergeordnete Rolle gespielt: Flugzeuge der Swiss am Flughafen Zürich.
Sicherheit habe bei der Auswahl des neuen Betriebssystems nur eine untergeordnete Rolle gespielt: Flugzeuge der Swiss am Flughafen Zürich.
Keystone

Der Flughafen braucht ein neues Betriebssystem, egal, ob der umstrittene Staatsvertrag mit Deutschland zustande kommt oder nicht. Die sechs möglichen Flugregimes, die der Bund im Oktober in die Vernehmlassung schickte, stehen in der Kritik. Interne Sicherheitsexperten beanstanden, die Sicherheit habe darin nur eine untergeordnete Rolle gespielt (TA von gestern). Intern war dies kein Geheimnis. Im Gegenteil: Die Spitze des Verkehrsdepartements (Uvek) von Bundesrätin Doris Leuthard war frühzeitig über die Sicherheitsbedenken im Bazl informiert. Das zeigt ein Sitzungsprotokoll, das dem TA vorliegt: Im Meetingroom 1 im Bundeshaus Nord war am 28. Juni neben Vertretern von Fluggesellschaften, des Flughafens Zürich und der Flugsicherung Skyguide auch das Uvek präsent.

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