Zum Hauptinhalt springen

Sieben Frauen wurden bereits gebüsst

Die Bilanz der ersten Nacht mit dem neu geltenden Strichplan fällt positiv aus. Allerdings ist die Gefahr, dass sich die Prostitution in andere Quartiere verschiebt, nicht gebannt.

Neuer Arbeitsort: Eine Prostituierte auf dem Weg zu den Wartehäuschen.
Neuer Arbeitsort: Eine Prostituierte auf dem Weg zu den Wartehäuschen.
Simon Eppenberger
Gab bereitwillig Auskunft: Der erste Freier wollte sich...
Gab bereitwillig Auskunft: Der erste Freier wollte sich...
Simon Eppenberger
Schmaler Grat: Ob und wie sich der Strassenstrich in der Nähe des Sihlcity-Komplexes entwickelt ist ungewiss.
Schmaler Grat: Ob und wie sich der Strassenstrich in der Nähe des Sihlcity-Komplexes entwickelt ist ungewiss.
Simon Eppenberger
1 / 42

Der Schlussstrich ist gezogen: Seit Montag, 26. August 2013, um 5 Uhr ist der Strassenstrich am Sihlquai Geschichte. Neu können die Prostituierten auf dem Strichplatz Depotweg in Altstetten anschaffen. Am Montagabend um 19 Uhr wurde er eröffnet – und sogleich genutzt.

Thomas Meier, Leiter Kommunikation des Zürcher Sozialdepartements, zieht denn auch eine positive Bilanz der Eröffnungsnacht. «Im Rahmen unserer bescheidenen Erwartungen ist der gestrige Abend gut verlaufen», sagt er auf Anfrage. Es seien rund 30 Frauen zum Strichplatz gekommen – «das sind in etwa gleich viele, wie jeweils auf dem Strassenstrich am Sihlquai angeschafft haben». Auch Freier waren vor Ort. Allerdings konnte Meier keine Angaben darüber machen, wie viele es waren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.