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Sihlquai: Stadt will Bevölkerung vor Geschlechtskrankheiten schützen

Der Strassenstrich am Zürcher Sihlquai ist die unterste Liga im Sexgewerbe - mit entsprechend miesen Arbeitsbedingungen für die Frauen. In Spitzenzeiten schaffen bis zu 80 Dirnen an. Die meisten davon sind Roma-Frauen aus Ungarn.
Seit dem Frühsommer häuften sich die Klagen von Sihlquai-Anwohnern - nicht nur wegen des Lärms, sondern auch weil die Prostituierten die Freier in der Nähe von Wohnhäusern, in Vorgärten und auf Spielplätzen bedienten.
Die Auswüchse am Sihlquai sind in den letzten Monaten zum Politikum geworden. Der Zürcher Stadtrat prüft nun, ob der umstrittene Strassenstrich aufgehoben und an einen anderen Ort verlegt werden soll.
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