Zum Hauptinhalt springen

«Sind wir etwa alle blind?»

Atef Sahnoun, Präsident der umstrittenen Winterthurer An’Nur-Moschee, reagiert auf den Vorwurf, bei ihm predige ein hetzerischer Imam.

Mit Atef Sahnoun sprachen Simone Rau und Mario Stäuble in Winterthur
«Wir sind allesamt keine Radikalen», sagt Atef Sahnoun. Foto: Doris Fanconi
«Wir sind allesamt keine Radikalen», sagt Atef Sahnoun. Foto: Doris Fanconi

Es gibt im Kanton Zürich Dutzende muslimische Gotteshäuser, aber zurzeit interessiert sich die Öffentlichkeit nur für eines: die An’Nur-Moschee in Winterthur-Hegi. Mindestens fünf der jungen Leute, die aus Winterthur in den Jihad gezogen sind, verkehrten dort zeitweise. «Weltwoche» und «SonntagsBlick» haben schwere Vorwürfe gegen einen Imam der Moschee erhoben, den 51-jährigen Libyer Abu Mohammed: Er sei ein «Hassprediger», der im kleinen Kreis gegen die ­«Kuffar», die Ungläubigen, hetze. In ­einem Interview mit dem Newsportal «Watson» hat Abu Mohammed die Vorwürfe zurückgewiesen. Der TA hat mit dem Mann gesprochen, der den Imam in die Moschee geholt hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen