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«Sinnvoll wäre eine Lebensarbeitszeit von 44 Jahren»

Anton Schaller fordert als Präsident des Zürcher Seniorenverbands neue Arbeitsmodelle für rüstige Rentner.

Oft ist es hilfreich, wenn sich die Trennung vom Beruf nicht wie ein harter Schnitt anfühlt.Foto: Romulic-Stojcic (Plainpicture)
Oft ist es hilfreich, wenn sich die Trennung vom Beruf nicht wie ein harter Schnitt anfühlt.Foto: Romulic-Stojcic (Plainpicture)

Die Anzahl der Erwerbstätigen über 65 hat sich in der Schweiz in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Arbeiten die Senioren aus Lust weiter oder doch vielmehr aus wirtschaftlichem Zwang?

Beides trifft zu. Viele arbeiten aus Spass weiter, weil sie in einer privilegierten Situation sind und einen guten Job haben wie Arzt, Zahnarzt, Architekt, Rechtsanwalt oder Journalist, in dem sie weit über das Alter 65 hinaus aktiv sein können. Viele andere jedoch – vor allem Frauen – sind gezwungen, über das Pensionsalter hinaus zu arbeiten, weil ihnen AHV und Pensionskasse zur Existenzsicherung oder zum Erhalt des bisherigen Lebensstandards nicht reichen. Sehr viele Frauen haben keine gute Pensionskasse, weil sie häufig nur wenige Jahre oder teilzeitlich gearbeitet und entsprechend wenig einbezahlt haben.

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