Trinkwasser in zwei Zürcher Gemeinden verschmutzt

Fäkalien gelangten ins Reservoir in Mettmenstetten. Das muss die Bevölkerung nun beachten.

Hier musste die Bevölkerung gewarnt werden: In Rifferswil wurde das Trinkwasser verschmutzt. Foto: Urs Jaudas

Hier musste die Bevölkerung gewarnt werden: In Rifferswil wurde das Trinkwasser verschmutzt. Foto: Urs Jaudas

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In Rifferswil und Mettmenstetten ist es am Donnerstagmorgen zu einer Trinkwasserverschmutzung gekommen, teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Die Bevölkerung wurde kurz nach dem Mittag via Radio und Alertswiss-App gewarnt.*

Grund für die Verschmutzung sind laut der Gemeinde Mettmenstetten die starken Regenfälle von gestern Mittwoch. Deshalb seien beim Reservoir Herferswil Fäkalien ins Trinkwasser gelangt. Das Reservoir versorgt auch das gesamte Dorf Rifferswil, ausser dem Weiler Schonau.

Das Trinkwasser dürfe nur abgekocht zum Trinken oder zum Kochen verwendet werden. Diese Anweisung gelte bis auf Widerruf. In den Gemeinden wurden Flugblätter verteilt. Rifferswil und Mettmenstetten würden die Bevölkerung weiterhin via Websites auf dem Laufenden halten.

Vor knapp eineinhalb Jahren, Ende Mai 2018, mussten zwei andere Gemeinden in Zürich das Trinkwasser abkochen. Damals heulten in Schöfflisdorf und Oberweningen um 22.30 Uhr die Sirenen. Die Verschmutzung war die Folge von zwei heftigen Gewittern.

* In einer ersten Medienmitteilung der Kantonspolizei Zürich hiess es, die Bevölkerung sei durch einen Sirenenalarm gewarnt worden. Die Kantonspolizei korrigierte dies in der Zwischenzeit. (sip)

Erstellt: 10.10.2019, 13:34 Uhr

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