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So berechnend sind die SP-Frauen dann doch nicht

Die Nationalrätinnen Chantal Galladé und Jacqueline Fehr kündigten ihre Ambitionen auf die Bildungsdirektion beinahe gleichzeitig an. Das ist aber reiner Zufall.

«Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe»: Regierungsrats-Aspirantin Chantal Calladé. Foto: Walter Bieri (Keystone)
«Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe»: Regierungsrats-Aspirantin Chantal Calladé. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Am gleichen Tag, als Jacqueline Fehr ihre Kandidatur für den Regierungsrat ankündete, hielt Chantal Galladé, ihre Konkurrentin in der SP und ebenfalls aus Winterthur, als Gastrednerin in Bülach eine Rede vor 800 Gästen. Sie erinnerte dabei an ihre KV-Zeit in Winterthur und sagte: «Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe.» Sie sei ein Fan unseres Berufsbildungssystems, «denn es ist ein absolutes Erfolgsmodell und einer der Gründe, warum wir die tiefste Jugendarbeitslosigkeit in Europa haben». Eine nette Geste an die Lehrlinge – aber auch ein Werbespot für die eigene Karriere.

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