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So gefährlich sind Zürichs Strassen

Der Trend in der Stadt verläuft anders als im Kanton. Besonders viele Unfälle gibts mit dem Velo. Auch Tram und Busse sind öfter involviert.

Mehr Unfälle im öffentlichen Verkehr: Am Hegibachplatz verkeilte sich letzten September ein Lastwagen mit einem Tram.
Mehr Unfälle im öffentlichen Verkehr: Am Hegibachplatz verkeilte sich letzten September ein Lastwagen mit einem Tram.
Walter Bieri, Keystone

22 Menschen starben im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen – so wenig wie noch nie. Der im Jahr 2015 verzeichnete absolute Tiefstwert von 23 getöteten Verkehrsteilnehmern wurde unterboten, wie die Kantonspolizei Zürich heute Dienstag mitteilte. Auch die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle ist erneut zurückgegangen. Insgesamt gab es 3007 Unfälle mit Personenschaden im Kanton, wie die Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei Zürich zeigt.

Anders in der Stadt Zürich: Dort hat die Zahl der verunfallten Personen zugenommen. Im Vergleich zum Fünfjahresschnitt sind es 183 Personen mehr.

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«Ein Teil des Anstiegs lässt sich mit dem Bevölkerungswachstum erklären», sagt Wernher Brucks, Leiter Verkehrssicherheit bei der Dienstabteilung Verkehr, «doch aus der Zunahme bei den Schwerverletzten, insbesondere beim Veloverkehr, müssen wir die Lehren ziehen.» Während die Stadt bei den schwer verletzten Personen einen Anstieg von knapp 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, fällt die Zunahme bei den Leichtverletzten mit 3,6 Prozent geringer aus.

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In der Stadt verunfallten somit mehr Velos als Autos oder Fussgänger. Bei einem Drittel aller Zwischenfälle wurden die Personen durch die Kollision mit anderen Verkehrsteilnehmern verletzt. «Ein Drittel der Velounfälle sind hingegen auf Kollisionen wegen Unachtsamkeit, mangelnder Beherrschung des Velos oder wegen einer Regelwidrigkeit seitens der Velofahrenden zurückzuführen», sagt Wernher Brucks, «beim letzten Drittel der Unfälle handelt es sich um Stürze ohne Fremdeinwirkung.»

Historischer Tiefpunkt beim Alkohol

Ebenfalls zugenommen haben Unfälle, bei denen Trams oder Busse involviert waren. Es ereigneten sich im vergangenen Jahr 103 mehr als im Fünfjahresdurchschnitt und 76 mehr als noch 2015.

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Ein Abwärtstrend ist jedoch in der Stadt und im Kanton festzustellen. Die Anzahl der alkoholbedingten Unfälle ging zurück. In der Stadt ist der Wert sogar auf einen historischen Tiefpunkt gesunken.

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