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So hat Zürich abgestimmt

USR III, SIP, Stadtratswahl, Gemeindefusion, Statthalterwahl: Die wichtigsten Urnengänge in Stadt und Kanton Zürich im Überblick.

Eidgenössische Vorlagen

  • Erstaunlich wuchtig, mit 62,5 Prozent Nein, haben die Stimmenden des Kantons Zürich die Unternehmenssteuerreform III abgelehnt. Die Reform scheiterte auch gesamtschweizerisch.
  • Die Vorlage, welche vor allem Italienern der dritten Generation die Einbürgerung erleichtern soll, haben die Zürcher klar angenommen: 63,2 Prozent Ja. Auch die Schweiz sagte Ja.
  • Den Fonds zur Finanzierung der Nationalstrassen und des Agglomerationsverkehrs haben die Zürcher mit 60,3 Prozent Ja angenommen – im Gleichschritt mit allen anderen Kantonen.

Stadtzürcher Vorlagen

  • Die Volksinitiative «Faires Wahlrecht für Züri – jede Stimme zählt!», welche die 5-Prozent-Wahlhürde bei Gemeinderatswahlen aufheben wollte, ist vom Volk mit 61,7 Prozent Nein-Stimmenabgelehnt worden.
  • Die SIP-Truppe (Sicherheit, Intervention und Prävention) hat nun eine rechtliche Grundlage. Dem niederschwelligen Ordnungsdienst haben die Stimmbürger mit 79,4 Prozent Jazugestimmt.
  • Das neue Schulhaus Pfingstweid im Escher-Wyss-Quartier darf für 29,4 Millionen Franken gebaut werden. 88,1 Prozent sagten Ja.

Winterthurer Wahl

Bei der Ersatzwahl für den zurückgetretenen Stadtrat Matthias Gfeller (Grüne) hat es noch keinen Gewinner gegeben. Alle Kandidierenden haben das absolute Mehr von 13'268 Stimmen klar verfehlt. Hier das Resultat des ersten Wahlgangs:

  • Daniel Oswald (SVP): 7451 Stimmen
  • Christa Meier (SP): 6209 Stimmen
  • Jürg Altwegg (Grüne): 5336 Stimmen
  • Michael Zeugin (GLP): 4500 Stimmen
  • Barbara Huizinga (EVP): 2127 Stimmen

Noch ist unklar, wer für den zweiten Wahlgang am 2. April antreten wird.

Statthalterwahl Dietikon

Der Bezirk Dietikon hat noch keinen neuen Statthalter, denn auch hier wurde das absolute Mehr von 7299 Stimmen verfehlt. Stimmen erhalten haben:

  • Adrian Leimgrübler (FDP): 5302.
  • Simon Hofmann (FDP): 5067.
  • Ramon Steffen (parteilos): 4046.

Speziell ist, dass Leimgrübler als Statthalter entlassen worden ist und in der gleichen Partei sitzt wie der offizielle Kandidat Hofmann. Der zweite Wahlgang findet voraussichtlich am 21. Mai statt.

Kein Gemeindefusion im Zürcher Unterland

Stadel wird nicht mit Bachs fusionieren. In Stadel fiel das Resultat mit 393 Nein- zu 391 Ja-Stimmen äusserst knapp aus. In Bachs wars klar: 247 Ja zu 60 Nein.

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