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So mager sind die Jahre nicht

Das Wirtschaftswachstum im Kanton Zürich ist immer noch grösser als das des Bruttoinlandproduktes.

Die sieben fetten Jahre sind im Kanton Zürich vorbei. Milliarden aus dem Golderlös, Millionen aus dem Glencore-Börsengang, Ausschüttungen von National- und Kantonalbank. Das war einmal. Heute dominiert Schmalhans die Staatsfinanzen. Die Stadt Winterthur muss Leute entlassen. Viele Gemeinden – besonders reiche – haben Erspartes verbraucht und müssen jetzt ihre Steuern erhöhen, und auch Stadt und Kanton ­Zürich schreiben rote Zahlen.

Finanzdirektorin Ursula Gut hat darum die ­mageren Jahre ausgerufen. Allerdings hat ihre Ankündigung keine biblischen Ausmasse. Im Gegenteil: Die Steuereinnahmen sprudeln weiter und erreichen ­Rekordwerte. Noch immer ist ihr Wachstum grösser als jenes des Bruttoinlandprodukts (BIP). Mager ist einzig, dass sie nicht noch stärker wachsen.

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