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Leben mit 360 Franken im Monat – im Kanton Zürich

Seit vorläufig Aufgenommene keine Sozialhilfe mehr erhalten, variiert die Unterstützung durch die Gemeinden beträchtlich. Der Wohnort wird so zur Lotterie.

Die vorläufige Aufnahme soll durch einen neuen Status ersetzt werden: Baracken des Asylzentrums Juch in Zürich-Altstetten. (8. April 2017)
Die vorläufige Aufnahme soll durch einen neuen Status ersetzt werden: Baracken des Asylzentrums Juch in Zürich-Altstetten. (8. April 2017)
Gaetan Bally, Keystone
Der neue Status soll für Personen geschaffen werden, die voraussichtlich länger Schutz benötigen, und deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Ein Asylbeweber beim Kochen in der Asylunterkunft Viktoria in Bern. (8. Juni 2016)
Der neue Status soll für Personen geschaffen werden, die voraussichtlich länger Schutz benötigen, und deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Ein Asylbeweber beim Kochen in der Asylunterkunft Viktoria in Bern. (8. Juni 2016)
Marcel Bieri, Keystone
Für Personen, die voraussichtlich bloss vorübergehend Schutz brauchen, würde nach dem Willen der Kommission ein anderer Status mit weniger Rechten eingeführt. Ein Flüchtling wartet auf seine Abfertigung bei der Grenzkontrolle am Zoll des Bahnhofs Chiasso. (20. Juni 2015)
Für Personen, die voraussichtlich bloss vorübergehend Schutz brauchen, würde nach dem Willen der Kommission ein anderer Status mit weniger Rechten eingeführt. Ein Flüchtling wartet auf seine Abfertigung bei der Grenzkontrolle am Zoll des Bahnhofs Chiasso. (20. Juni 2015)
Pablo Gianinazzi, Keystone
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Das Verdikt der Zürcher Stimmbürger im vergangenen September war klar. Vorläufig aufgenommene Personen, die kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen erzielen, sollten nur noch Asylfürsorge erhalten – und damit deutlich weniger als Einheimische, die Sozialhilfe beziehen. Seit dem 1. Juli gelten die neuen Regeln. Für die Betroffenen sind harte Zeiten angebrochen. Das zeigt ein Bericht der Monitoring- und Anlaufstelle für vorläufig aufgenommene Personen (Map-F), der heute veröffentlicht wird und der dem «Tages Anzeiger» bereits vorliegt.

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