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Sozialhilfebezüger kassierten zu Unrecht 6,3 Millionen Franken

558-mal haben Sozialhilfebezüger im vergangenen Jahr Leistungen zu Unrecht bezogen. Die Zahl der Fälle ist zwar geringer als im Vorjahr, doch die Summe der Leistungen ist gestiegen.

Vermeldet einen Rückgang der Sozialhilfefälle: Stadtrat Martin Waser (SP).
Vermeldet einen Rückgang der Sozialhilfefälle: Stadtrat Martin Waser (SP).
Keystone

18'392 Personen haben im Laufe des vergangenen Jahres mindestens vorübergehend Sozialhilfe bezogen. Das waren 1,5% weniger als im Jahr zuvor, wie an einer Medienkonferenz am Dienstag ausgeführt wurde.

Die Zahl der Sozialhilfefälle - die häufig mehr als eine Person umfassen - sank um 0,4% auf 12'644. Die Sozialhilfequote betrug 5,0% - jede und jeder zwanzigste Bewohner der Stadt Zürich erhielt also während einer gewissen Zeit staatliche Unterstützung. Seit 2005 (6,6%) ist die Quote kontinuierlich gesunken.

Rund vier Millionen an unrechtmässige Bezüger verloren

Viele Sozialhilfeabhängigen können jeweils nach einiger Zeit wieder auf eigenen Beinen stehen. Neu nahmen die Behörden im Laufe des Jahres 2010 4183 Sozialhilfefälle auf (0,7%) und konnten im Gegenzug 4150 (-6,6%) wieder abgeben. Ende Dezember 2010 wurden 8223 Fälle gezählt (Vorjahr 8069).

Im vergangenen Jahr kam es zu total 558 Rückforderungen (Vorjahr: 708) von unrechtmässig bezogenen Sozialhilfeleistungen von mehr als 2000 Franken. Dabei ging es um eine Gesamtsumme von 6'284'600 Franken (Vorjahr: 5'871'280 Franken). Allerdings sind nur rund ein Drittel dieser Rückforderungen erfolgreich.

SDA/fsc

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