Zum Hauptinhalt springen

SP brüskiert verdiente Genossin

Sie könnte für Jacqueline Fehr in den Nationalrat nachrutschen, doch die SP lässt sie nicht. Jetzt wird Julia Gerber Rüegg sogar ganz von der Wahlliste verbannt.

Ruedi Baumann
Die SP-Delegierten werden nun entscheiden, ob ihre Karriere zu Ende ist: Julia Gerber Rüegg. Bild: Sabine Rock
Die SP-Delegierten werden nun entscheiden, ob ihre Karriere zu Ende ist: Julia Gerber Rüegg. Bild: Sabine Rock

Für eine Person ist die gestern von der SP-Findungskommission veröffentlichte Liste für die Nationalratswahlen tragisch. Julia Gerber Rüegg (58) aus Wädenswil, langjährige Kantonsrätin und Präsidentin des Gewerkschaftsbundes, fehlt darauf. Dabei ist sie bei der SP erste Ersatzfrau. Wenn die in den Regierungsrat gewählte Jacqueline Fehr jetzt in Bern aufhören würde, könnte Gerber Rüegg nachrutschen – und im Herbst als Bisherige antreten. Die SP-Parteileitung aber mutet Fehr bis im Herbst eine Doppelbelastung zu, um Gerber Rüegg bei der Nomination keinen Startvorteil zu verschaffen. Auch Mario Fehr und Regine Aeppli mussten nach ihrer Wahl in die Regierung im Nationalrat ausharren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen