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Als Spielgruppe getarnt

Um teure Auflagen zu umgehen, geben sich Zürcher Betriebe als Spielgruppen aus – dabei bieten sie alle Leistungen einer Krippe an.

Eigentlich wollte die 35-jährige Mutter bloss ihr Kind für einen Morgen in der Woche in eine Spielgruppe bringen. Nun hat Melanie Kuefer* eine Verhandlung beim Friedensrichter hinter sich. Sie musste schliesslich insgesamt 571.60 Franken bezahlen. Ihre dreijährige Tochter ging Ende Februar dreimal zum Schnuppern in «Elisa’s Chinderspielgruppe»*. Weil es ihr dort nicht gefiel, meldete ihre Mutter sie im März wieder ab. Da verlangte Spielgruppenleiterin Elisa Fallaci*, dass Kuefer die ­Monate Februar und März voll bezahlt. Und noch drei weitere – die Kündigungsfrist betrage drei Monate.

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